Machbarkeitsstudien
Bevor investiert wird: Was geologische Karten, Bohrarchive, Geländemodelle und Satellitenbilder über einen Standort bereits sagen – und wo die Erkundung ansetzen muss. Für Photovoltaik- und Windparks, Rechenzentren, Trassen und Gewerbeflächen werten wir die vorhandene Datenlage aus, erkennen Baugrund- und Umweltrisiken früh und legen die Baugrunderkundung dort an, wo sie Antworten liefert. Für Investoren, Banken, Kommunen und Projektentwickler – in Deutschland und in Europa, mit den Normen und nationalen Anhängen des jeweiligen Landes.
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AMTLICH · ARCHIV · SATELLIT
VON GRUNDWASSER BIS KAMPFMITTEL
ERKUNDUNG DANACH GEZIELT
BERICHT DE · EN
Was über den Standort schon bekannt ist
Für fast jede Fläche in Deutschland liegen Daten vor – verstreut und je Land in anderem Umfang. Wir führen sie georeferenziert in einem Modell zusammen und lesen sie maschinell aus, bevor ein Mensch sie bewertet.
Geologische Kartenauswertung
Aktuelle geologische Karten der Länder, Übersichtskarten des Bundes und die historischen geologischen Karten 1 : 25 000 (1875–1969), die mancherorts mehr Einzelheiten zeigen als heutige Übersichtskarten. Kartenflächen und Signaturen werden per Bildklassifikation ausgelesen und zu Bodenzonen verschnitten.
GK25 · GÜK200 · Geologische Karte von Preußen · Bildklassifikation (CNN) · MustererkennungBohrarchiv- und Datenbankrecherche
Bohrungsnachweis der BGR, Bohrarchive der Landesämter, freigegebene Schichtenverzeichnisse aus Landesarchiven und Altgutachten – Lage, Teufe und Schichtfolge werden aus Texten und Scans extrahiert und dem Standortmodell zugeordnet.
Deutscher Bohrungsnachweis · Landesbohrarchive nach GeolDG · Textextraktion (NLP) · semantische SucheGeländemodell und Satellitenbildzeitreihe
Digitale Geländemodelle und LiDAR zeigen Rinnen, Senken, alte Gruben und Aufschüttungen; multispektrale Satellitenbilder über zehn Jahre zeigen Feuchtezonen, Vegetationsanomalien und Flächenveränderungen. Der Bodenbewegungsdienst liefert, wo Messpunkte vorhanden sind (Bebauung, Verkehrswege), Hinweise auf Bodenbewegungen aus Radarinterferometrie.
DGM1 · LiDAR · Sentinel-2 Zeitreihe · Change Detection · Vegetations- und Feuchteindizes · InSAR (BBD)Was ein Standort kosten kann
Acht Risiken, die Gründung, Genehmigung oder Zeitplan eines Großprojekts bestimmen – jedes mit der Datenquelle, aus der es sich vor der Erkundung erkennen lässt.
Bohren, wo es Antworten gibt
Das Ergebnis der Vorstudie ist kein Bauchgefühl, sondern ein Erkundungskonzept mit Begründung – und eine Risikoeinschätzung, mit der Investoren, Banken und Kommunen entscheiden können.
Clusteranalyse und Erkundungskonzept
Aus Karten, Relief und Spektraldaten werden homogene Bodenzonen berechnet. Anzahl und Lage der Aufschlüsse folgen den Zonen und Risiken, innerhalb der Abstände nach DIN EN 1997-2, Anhang B.3; die Tiefe folgt dem Bauwerk. Bei großen Flächen beeinflusst die Vorstudie die Bohrkosten erheblich.
Clusteranalyse · georeferenziertes Baugrundmodell · Erkundungsoptimierung · DIN EN 1997-2Standort- und Trassenvergleich, Due Diligence
Mehrere Flächen oder Trassenvarianten mit derselben Methode bewertet und in einer Matrix gegenübergestellt – vor dem Grundstückskauf, vor der Ausschreibung, vor der Finanzierung.
Variantenstudie · Bewertungsmatrix · Risikohinweise vor der Erkundung · Due DiligenceProjekte in Europa
Für Standorte außerhalb Deutschlands recherchieren wir die geltenden Normen, nationalen Anhänge und Genehmigungswege des Landes, werten dessen Geodienste aus und liefern den Bericht auf Deutsch oder Englisch.
Eurocode 7 und 8 mit nationalem Anhang · Landesgeodienste · Bericht DE · ENEin Standort, fünf Datenebenen
BLATT 3 · DATENSTAPEL · 6 × 6 km · AMTLICHE DIENSTEDerselbe Ausschnitt in fünf amtlichen Karten. Jede Ebene beantwortet eine andere Frage – erst zusammen ergeben sie das Bild, aus dem die Bodenzonen und das Erkundungskonzept entstehen.





Was eine Vorstudie je Projektart liefert
PROJEKTART · LEITFRAGE · TYPISCHE RISIKEN · ERGEBNIS| Projektart | Leitfrage vor der Investition | Typische Risiken am Standort | Ergebnis der Vorstudie | Normbezug |
|---|---|---|---|---|
| Freiflächen-Photovoltaik10–200 ha | Wo lassen sich Rammpfosten setzen – und wo nicht? | Torf und Mudde, hoher Grundwasserstand, Findlinge, Kampfmittel, Bodendenkmale | Zonenkarte Rammbarkeit · Erkundungskonzept mit Rammsondierungen je Zone | DIN EN 1997-2 · DIN 4020 |
| WindenergieJE STANDORT | Trägt der Baugrund eine Flachgründung, oder wird tief gegründet? | Weiche Schichten in Gründungstiefe, Grundwasser, Setzungsdifferenzen, Erdbebeneinwirkung | Gründungsprognose je Standort · Erkundungstiefe und Aufschlussart nach Anlagentyp | DIBt-Richtlinie · DIN EN 1998-1/NA |
| Rechenzentrum, Halle, SpeicherHOHE LASTEN | Trägt der Baugrund setzungsempfindliche Anlagen? | Auffüllungen, Altlasten, organische Lagen, Grundwasser für Baugrube und Kühlung | Risikokarte · Setzungsabschätzung (Größenordnung) aus Archiv und Karte · Beprobungsplan Umwelt | DIN 4020 · BBodSchV · EBV |
| Trassen und LeitungenKM-WEISE | Wo liegen die kritischen Abschnitte, wo genügt offener Graben? | Querungen, Moorabschnitte, Grundwasser, Fels, Bergbau, Kampfmittel | Stationierte Risikoabschnitte · Querungsvorschlag HDD-Querung, Rohrvortrieb oder offene Bauweise · Erkundung je Abschnitt | DIN EN 1997-2 · DVGW GW 321 · VOB/C DIN 18324 |
| Grundstück vor dem KaufDUE DILIGENCE | Welche Kosten stecken im Boden? | Altlasten, Material- und Deponieklassen, Gründungsmehrkosten, Genehmigungshürden | Kostenrisiken mit Bandbreite · Kostenansätze für die Kaufpreisverhandlung · Empfehlung zur Erkundung | BBodSchV · EBV · DepV · DIN 4020 |
| Standort in EuropaEUROPA | Gilt hier dasselbe wie in Deutschland? | Andere nationale Anhänge, Erdbebenzonen, Karst, Genehmigungswege, Sprache | Studie nach Landesnorm · Geodienste des Landes ausgewertet · Bericht DE oder EN | EN 1997 / EN 1998 mit NA des Landes |
Vorstudie anfragen
Schicken Sie uns Lage und Art des Vorhabens – wir sagen Ihnen, welche Datenlage vorliegt, welche Risiken im Raum stehen und was die Vorstudie kostet. Auch für Standorte außerhalb Deutschlands.
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