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LEISTUNGEN · BAUGRUND & GEOTECHNIKDIN 4020 · EUROCODE 7 · DIN 18300

Baugrund & Geotechnik

Vom Erkundungskonzept bis zur Gründungsempfehlung: Wir untersuchen den Baugrund, leiten charakteristische Bodenkennwerte ab und führen die Nachweise, die Tragwerksplanung und Genehmigungsbehörde benötigen – als Baugrundgutachten (Bodengutachten) für Wohnbau, Industriebau, Energieversorgung, Verkehrs- und Leitungsbau.

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Erkundung und Bericht

Der geotechnische Bericht ist das Ergebnis jedes Projekts. Wie viel Erkundung dafür nötig ist, entscheidet sich vorher – aus der Datenlage, der geotechnischen Kategorie und dem Bauwerk.

Optimierung der Erkundung

Wir legen Anzahl, Lage und Tiefe der Aufschlüsse so fest, dass die Aussagesicherheit stimmt, ohne unnötige Bohrmeter zu bezahlen. Grundlage ist die Auswertung von geologischen Karten, Bohrarchiven und Geländemodellen vor der ersten Sondierung.

DIN 4020 · DIN EN 1997-2 · Geotechnische Kategorie GK 1–3

Drucksondierungen, Bohrungen, Rammkernsondierungen

Wir planen das Feldprogramm, schreiben es aus, betreuen die Ausführung und prüfen Schichtenverzeichnisse und Laborergebnisse auf Plausibilität. Ausführung durch feste Partnerfirmen, Auswertung und Verantwortung im Büro.

DIN EN ISO 22475-1 · DIN EN ISO 22476-1/-2 · DIN EN ISO 14688-1/-2 · DIN 18196

Auswertung von Drucksondierungen

Spitzenwiderstand, Mantelreibung und Porenwasserdruck werden normiert, klassifiziert und über den Bodenverhaltensindex in Schichten gegliedert; daraus werden Lagerungsdichte, Steifemodul und undränierte Scherfestigkeit je Schicht über empirische Korrelationen abgeschätzt und an Bohrungen und Laborwerten geprüft.

Robertson (1990 / 2009 / 2016) · DIN EN 1997-2 · DIN EN ISO 22476-1

Geotechnischer Bericht

Baugrundmodell, charakteristische Kennwerte, Bemessungswasserstand, Gründungsempfehlung, Homogenbereiche für die Ausschreibung, Hinweise zu Aushub, Wasserhaltung und Risiken – in einer Form, die Tragwerksplanung, Fachplaner und Behörde direkt weiterverwenden können.

DIN 4020 · DIN EN 1997-1 · VOB/C DIN 18300
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Gründung und Nachweise

Aus dem Baugrundmodell werden Zahlen: Sohldruck und Sohlwiderstand, Setzung, Standsicherheit. Wo Erfahrungswerte nicht reichen, rechnen wir numerisch.

Geotechnische Nachweise nach Eurocode 7

Grundbruch, Gleiten, Kippen, Auftrieb und hydraulischer Grundbruch im Grenzzustand der Tragfähigkeit, Verformungen im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit – mit den Teilsicherheitsbeiwerten nach DIN 1054 für die jeweilige Bemessungssituation.

DIN EN 1997-1 mit NA · DIN 1054

Setzungsberechnung und Setzungssimulation

Setzungen und Setzungsdifferenzen für Einzel-, Streifen- und Plattengründungen, bei Bedarf als zwei- oder dreidimensionale numerische Berechnung – etwa bei benachbarter Bestandsbebauung oder stark wechselndem Untergrund.

DIN 4019 · Finite-Elemente-Berechnung

Pfahlberechnung und Tiefgründung

Tragfähigkeit aus Pfahlmantelreibung und Pfahlspitzenwiderstand, Pfahllängen, Gruppenwirkung und Empfehlung des Pfahlsystems – abgeleitet aus Drucksondierungen und Laborkennwerten.

DIN EN 1997-1 · EA-Pfähle
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Baugrube und Wasser

Wo die Sohle unter den Grundwasserspiegel reicht, entscheidet die Wasserhaltung über Kosten und Genehmigungsdauer. Baugrube und Wasserhaltung planen wir deshalb zusammen.

Baugrubenbemessung, Verbau und Anker

Erddruckansätze, Bemessung von Spundwand, Trägerbohlwand oder Bohrpfahlwand, Aussteifung und Rückverankerung, Nachweis der Baugrubensohle gegen hydraulischen Grundbruch.

DIN 4124 · EAB · DIN EN 1997-1

Wasserhaltungskonzept und Antrag

Bemessung der Grundwasserabsenkung mit Fördermenge, Brunnenanordnung und Reichweite, Prognose der Absenkungstrichter und Setzungen im Umfeld – samt Unterlagen für die wasserrechtliche Erlaubnis.

§§ 8, 9 WHG · Landeswassergesetz · VOB/C DIN 18305 · Pumpversuch DVGW W 111

Nachweis der Auftriebssicherheit

Auftriebssicherheit von Kellern, Wannen und Becken gegen den Bemessungswasserstand, mit Empfehlung zu Ballastierung, Verankerung oder wasserundurchlässiger Konstruktion.

DIN EN 1997-1 · DIN 18533 · WU-Richtlinie

Versickerungsnachweis

Durchlässigkeitsbeiwerte aus Feld- und Laborversuchen, Bemessung von Mulden, Rigolen und Schächten, Bewertung des Flurabstands und Abstimmung mit der unteren Wasserbehörde.

DWA-A 138-1 · DIN 18130-1 · DIN EN ISO 22282
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Energie- und Infrastrukturbauwerke

Sonderbauwerke bringen eigene Nachweise mit – und eigene Auftraggeber, die andere Angaben brauchen als ein Hochbaustatiker.

WEA-Gründung

Flach- oder Tiefgründung von Windenergieanlagen: Sohldruck und klaffende Fuge, Grundbruch, Setzung und Schiefstellung, dynamische und statische Drehfedersteifigkeit, Bettungsmodul – abgeglichen mit den Anforderungen des Anlagenherstellers und der Typenprüfung.

DIBt-Richtlinie für Windenergieanlagen · Abgleich mit der Typenprüfung

HDD-Querung, Microtunnelling und Düker

Längsschnitt mit Baugrundmodell entlang der Bohrachse, Homogenbereiche für die Ausschreibung, Bewertung von Überdeckung, Ringraumdruck und Blow-out-Risiko, Angaben für den ausführenden Unternehmer, Start- und Zielbaugrube.

VOB/C DIN 18324 · DIN 18319 · DIN EN 1997-2 · DWA-A 125

Verkehrsbau, Bahnbau und Mastgründungen

Tragfähigkeit von Planum und Unterbau, Frostsicherheit, Erkundung entlang von Trassen mit Stationierung, Gründung von Freileitungsmasten und Bauwerken im Bahnbereich.

ZTV E-StB · Ril 836 · DIN EN 1997-1

Querungsblatt: Längsschnitt mit Baugrund

BLATT 3 · HDD-QUERUNG UNTER EINEM SEE · AUSZUG

Bohrachse, Mindestüberdeckung, Ein- und Austrittswinkel und die Schichtenfolge aus den Aufschlüssen an beiden Ufern in einem Blatt – so bekommt der ausführende Unternehmer die Angaben, die er für Bohrkopf, Spülung und Aufweitung braucht. Das Blatt zeigt auch, was noch fehlt: Die Uferaufschlüsse enden über der Bohrachse, der Baugrund darunter ist als nicht erkundet ausgewiesen.

Längsschnitt einer Horizontalspülbohrung unter einem See, 8-fach überhöht, mit Baugrundmodell, Bohrachse und Mindestüberdeckung; die Uferaufschlüsse enden über der Bohrachse, der Baugrund darunter ist als nicht erkundet markiert
MASSSTAB
Länge 1 : 2 000 · Höhe 1 : 250 · 8-fach überhöht
GEWÄSSER
Wasserfläche rd. 230 m auf der Achse · Sohle als Annahme, Peilung erforderlich
BOHRACHSE
Gerade auf 59,83 m NHN · Anlaufstrecken 158 m · Ein- und Austritt rd. 12° / 8° (in der Überhöhung 60° / 48°)
AUFSCHLÜSSE
Schlüsselbohrung mit DPH an beiden Ufern, je 8 m – enden über der Bohrachse; Nacherkundung bis mind. 2 m unter die Sohle des Bohrkanals nach DIN EN 1997-2, B.3 erforderlich
QUERUNGSBLATT AUS EINEM LEITUNGSPROJEKT 2026 · BRANDENBURGORTSANGABEN ENTFERNT · MASSSTAB UNVERÄNDERT

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